Einen Menschen ins Heil zu bringen bedeutet absolute uneingeschränkte Liebe. Es bedeutet, Resonanz im Hier und Jetzt zu leben und
ihn seinen Rhythmus wiederfinden zu lassen. Ich möchte keine Texte über Heilarbeit schreiben, es gibt zu viele davon, welche sich
immer nur wiederholen. Als wichtigste Essenz möchte ich sagen, dass die Liebe in all ihrer Kraft über allem steht. Diese wieder zu
finden, anzuwenden und zu aktivieren ist mein Ziel in meiner Arbeit. Liebe ist für jeden Menschen spürbar, diese göttliche angeborene
Fähigkeit zu lieben ermöglicht das, was wir als Heilung verstehen. Sie schwingt in allem mit.
Die Resonanz
Wir alle kennen
aus der Physik den Begriff der Resonanz (lateinisch: resonare = zurückklingen). Eine Stimmgabel schwingt bei einem Ton nur mit, wenn
der Ton der Eigenfrequenz entspricht. Ist dies nicht der Fall, dann ist der Ton für die Stimmgabel gar nicht vorhanden, denn sie kann
ihn nicht wahrnehmen. Ein Radioempfänger, der auf Mittelwelle eingestellt ist, wird auf Grund seiner Resonanz nur Mittelwelle empfangen
können. UKW und Langwelle kann er nicht kennen lernen, sie gehören deshalb auch nicht zu seinem "Weltbild". Ebenso braucht der Mensch
für jede Wahrnehmung in sich selbst eine Entsprechung, die in der Lage ist, "mitzuschwingen" und ihm durch diese Resonanz erst die
Wahrnehmung ermöglicht - wir sprechen von Affinität. Goethe formuliert dies in dem Satz: "Wär´ nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne
könnt´ es nie erblicken; läg´ nicht in uns des Gottes eigne Kraft, wie könnt´ uns Göttliches entzücken?"
Diese Formulierung Goethes
verlässt bereits die rein physikalische Ebene der Resonanzfähigkeit und überträgt damit das Gesetz der Resonanz analog auf das Gebiet,
welches uns hier interessiert. Jeder Mensch kann immer nur jene Bereiche der Wirklichkeit wahrnehmen, für die er eine Resonanzfähigkeit
besitzt. Dies gilt nicht nur für den Bereich der rein sinnlichen Wahrnehmung, sondern für die gesamte Erfassung der Wirklichkeit.
Da alles, was außerhalb der eigenen Resonanzfähigkeit liegt, nicht wahrgenommen werden kann, existiert es auch für den betreffenden
Menschen nicht. Deshalb glaubt jeder Mensch, dass er die Gesamtheit der Wirklichkeit kennt und es außerhalb dessen nicht mehr gebe.
Wenn jemand ein Buch liest, glaubt er, das Buch ganz zu verstehen, obwohl er nur jeweils von dem Gelesenen das aufnehmen kann, was
sich mit seinem derzeitigen Bewusstseinsstand in Einklang befindet. Dass dies so ist, erkennt man am besten, wenn man bestimmte Bücher
nach Jahren noch einmal liest. Das Bewusstsein hat sich in diesen Jahren erweitert, weshalb man nun das Buch "noch besser oder auch
anders" versteht.
All die geschilderten Zusammenhänge sind wohl jedem einigermaßen geläufig und einsichtig und sollen deshalb auch
nur zur Verdeutlichung des Prinzips dienen, das wir nun ebenfalls auf das Schicksal im Allgemeinen anwenden wollen. Man kann immer
nur mit den Ideen, Menschen und Situationen in Berührung kommen, für die wir eine Eigenresonanz, oder - wie wir es in Zukunft nennen
wollen - eine Affinität mitbringen.
JEDER ist somit für sein "Schicksal" SELBST verantwortlich. Wohin man seine Aufmerksamkeit (Blickpunkt)
lenkt, dorthin folgt auch die Energie. Lenke ich die Aufmerksamkeit auf Schmutz und Elend, so folgt auch meine Energie dorthin, lenke
ich meine Aufmerksamkeit auf die schönen Seiten im Leben - es ist davon genug für alle da - wird meine Energie dorthin folgen und
es wird Schönes in meinen Alltag kommen.
Der Rhythmus
"Alles fließt aus und ein, alles hat seine Gezeiten.
Alle Dinge steigen und fallen, das Schwingen des Pendels zeigt sich in allem, das Maß des Schwunges nach rechts ist das Maß des Schwunges
nach links. Rhythmus kompensiert."
Das Wesen aller Bewegung - und damit auch des Geistes und der Materie - ist rhythmische Schwingung.
"Gemäß der Entstehung der großen Welt entsteht die kleine Welt und das ist mein Ruhm" (Hermes Trismegistos).
Die Eigenschaften
von Rhythmen versteht man am besten durch die Betrachtung der Gegenpole. Auf der einen Seite ist dies der Takt, der eine gleichförmige
monotone Bewegung darstellt und den man daher auch als Zwang bezeichnen kann. Auf der anderen Seite ist es die Arrhythmie, die chaotische,
unberechenbare Bewegungsmuster beschreibt. Dazwischen steht der Rhythmus, der als Schwingung das Wesen der Naturreiche ausmacht. Seine
Eigenschaften sind flexibel, denn er kann sich den jeweiligen Anforderungen durch Veränderung der Schwingung anpassen. Rhythmus bedeutet
also Kompensation, Harmonie und Freiheit von Zwängen. Um sich dies zu verdeutlichen, studiert man am besten die Herzfunktion oder
andere Regulationsmechanismen des Körpers, wie Schlafen und Wachen, die ihrem Wesen nach rhythmisch sind.
"Alles hat seine Gezeiten",
entspricht auch den Vorstellungen der Chronobiologie. Ebenso rhythmisch verläuft der Wechsel von Tag und Nacht, oder die Jahreszeiten
mit ihrem Wechsel von Kälte und Wärme.
Für die Anwendung von Heilmitteln ist es ebenfalls bedeutsam, dass man eine Schwingungsebene
im Menschen nur dann verändern kann, wenn der Stoff, der dazu verwendet wird, eine ähnliche rhythmische Qualität besitzt wie der Zustand,
der verändert werden soll.
Dies entspricht dem homöopathischen Lehrsatz: "Similia similibus curantur" (Ähnliches wird mit Ähnlichem
geheilt). Dabei hat sich auch gezeigt, dass Arzneien mit einer geringen Schwingung auf das Körperliche, solche mit mittlerer Schwingung
auf das Seelische und solche mit hoher Schwingung auf das Geistige im Menschen wirken.
Meine Heilarbeit richtet sich nach Resonanz
nach Liebe und dem Wissen, alles ist möglich - es liegt nur an uns selbst.
Angeborene Fähigkeiten besitzen wir alle, wir müssen sie
nur wieder aktivieren.
Peter Graus
Zehn Thesen zum Geistigen Heilen
von PD Dr. Jakob Bösch
1. Geistiges Heilen ist breit erforscht und die Wirksamkeit längst nachgewiesen. Bereits 1992 wurden in einer Übersicht 150 wissenschaftliche
Arbeiten ausgewertet. Die Wirkungen zeigen sich bei Enzymen, Zellen, Bakterien und bei vielen Pflanzen und Tieren. Beim Menschen ist
die Wirkung mit Doppelblindstudien bei Wunden und Herzinfarkt nachgewiesen. Bei gegen 100 Diagnosen sind Heileffekte belegt.
2. Geistiges Heilen ist Teil der Komplementärmedizin, die vor allem von den besser (aus-)gebildeten Frauen benützt wird, die über emotional-intuitive
und rational-analytische Intelligenz verfügen. Wir nur rational-analytisch ausgebildete Männer - in der Schulmedizin dominierend -
lehnen diese neue Medizin meist ab. Die mächtig anschwellende Demokratie-Bewegung im Gesundheitswesen mit Selbsthilfegruppen, Patientinnen-Verbänden
und geistig begründeten Therapien bringt die akademische Medizin in Gefahr, den Kontakt mit der Basis zu verlieren. In westlichen
Ländern benützen 40-60 % der Bevölkerung Komplementärmedizin. Diese ist an den Universitäten minimal oder gar nicht vertreten. Es
droht diesbezüglich Isolation im akademischen Elfenbein-Turm.
3. Geistiges Heilen lässt sich am ehesten
verstehen mit dem Weltbild, das die Quantentheorie seit 70 Jahren vertritt. Im Denken der Newton'schen Physik erzogen, glauben wir,
das mechanistische Menschenbild sei die Wirklichkeit. Der Quanten- und Vakuumphysiker David Bohm formulierte: "Die Physik hat gezeigt,
dass die mechanistische Ordnung nicht mit der Erfahrung übereinstimmt. In der Welt des Geistes funktioniert sie noch weniger. Genau
genommen funktioniert sie in diesem Bereich nur auf recht eingeschränkten Teilgebieten, etwa wenn es darum geht, Tauben beizubringen,
in einer bestimmten Reihenfolge Körner zu picken."
4. Wären geistige Heilungseffekte nur Suggestion
und Placebo, wäre dies die grösste Blamage für uns Schulmediziner. Wir hätten es trotz unserer mehr als zehnjährigen Ausbildungen
für Hunderttausende von Franken nicht geschafft, Suggestionen so heilend einzusetzen, wie unzählige Laien dies können.
5. "Die
Aufgabe eines Geistheilers ist, das medizinische System zu unterstützen und mit ihm in Harmonie zusammenzuarbeiten. Es gibt viele
verschiedenartige Menschen auf Erden. Die einen sprechen auf diese Heilmethode an, andere auf jene. Es wäre nicht weise, viel Zeit
und Energie für geistiges Heilen aufzuwenden, wenn eine körperliche Störung einfach und schnell durch medizinische Behandlung oder
durch einen chirurgischen Eingriff behoben werden kann." (White Eagle).
6. Von der Zusammenarbeit zwischen
geistigen HeilerInnen und Schulmedizinern können beide profitieren. Die einen erlernen dabei kritisches Denken, die anderen Intuition.
Am meisten würden Patienten profitieren.
7. Geistiges Heilen und Schulmedizin werden mit ungleichen
Ellen gemessen. Nach anerkannten Studien sterben in den USA pro Jahr um 180'000 Menschen infolge Fehler bei medizinischen Therapien.
Auf die Schweiz übertragen macht das ein gutes Dutzend Tote pro Tag. Bei der Medizin stürzen sich die Medien auf sensationelle Neuheiten
und beachten Fehler kaum. Beim geistigen Heilen stürzen sich Medien und Justiz auf sensationelle Fehler und Sektierer (dies zu Recht)
und lassen die Erfolge unbeachtet oder verleugnen sie.
8. Geistige und spirituelle Therapien bilden
die am meisten in die Tiefe wirkende und kostengünstigste Krankheitsprävention. Seriöse Angebote halten die Menschen an, die Verantwortung
für Leben und Gesundheit zu übernehmen, die emotionalen Probleme zu lösen, die täglichen Pflichten sorgsam zu erfüllen, auf Suchtmittel
zu verzichten und sowohl die Erde, wie auch alle Geschöpfe, zu achten und zu lieben und den freien Willen der Menschen zu respektieren.
9. Geistiges Heilen und Spiritualität gehören zusammen und bedeuten Globalisierung von Religion und Medizin. Die zentralen, spirituellen
Botschaften der grossen Weltreligionen sind weitgehend deckungsgleich. Die Besinnung auf dieses gemeinsame Wissen überschreitet die
Grenzen von Nationen, Religionen und Rassen. Geistiges Heilen ist der Teil der Heilkunde, der armen und reichen Menschen auf dieser
Erde gleichermassen zur Verfügung steht.
10. Der Hauptgrund für Heilung ist Liebe" (Paracelsus 1493-1541) Larry Dossey, Vorstandsmitglied
des einflussreichen National Institute of Health USA, das wissenschaftliche Studien zum geistigen Heilen koordiniert und finanziell
unterstützt, formuliert: "Wenn Wissenschaftler ein Medikament entdeckten, das so stark die Gesundheit fördert wie die Liebe, würde
es als medizinischer Durchbruch gepriesen und über Nacht vermarktet - besonders wenn es so wenig Nebenwirkungen hätte und so wenig
kostete wie die Liebe."
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